Trainings Inhalte von Tsunami

 

- Verschiedene Bewegungslehren 

 

- Reale Selbstbehauptung und Selbstverteidigung

 

- Ausbildung auf Kobudo-Waffen und andere.

 

- Spezielle Wurftechniken aus dem Judo,Ju-Jutsu

 

 

   - Kihon ( Grundschule im Stand)

   - Kihon Ido (Grundschule in der Bewegung)

   - Fallschule (Richtiges Abrollen und Fallen)

   - Kata (Formenlauf oder Kampf gegen mehre Uunsichtbare Gegner)

   - Bunkai (Anwendung der Kata mit Partner )

   - Selbstverteidigungs-Bunkai Strassen Tauglich

   - Tradtionelles Karate Kumite

   - Vollkontakt Karate Kumite /Polinisches Kyokushinkai Karate

   - Mannschaftskampf Teamformen oder Mannschafts-Kata

   - Freestyle Formenlauf ( Frei erfunden Katas)

   - Ausbildung auf Kobutan und Tonfa Mehrzweckstock

   - Selbstverteidigungspeitsche

  

 

Zusatz Disziplinen:

 

 

   - Rumble ( Kindgerechtes Ringen mit Kopfschutz )

   - Soft Sword Fight ( Schwertkampf)

   - Point Fighting (vergleichbar wie Juji Ippon Kumite)

  

 

 

 

 

 

Geschichte des Karate

 

Das Training selbst setzt sich aus verschiedenen unterstützenden (Makiwara, Krafttraining), stiltechnischen (Kihon, Kata, Kumite) und allgemein sportlichen Übungen (Aufwärmübungen, Dehnübungen etc.) zusammen, begonnen und beendet mit Reigi 礼儀 (Höflichkeit, Anstand, Benehmen). Die erforderliche Disziplin beim Training hat auf der einen Seite einen (selbst-)disziplinierenden Effekt, auf der anderen Seite ist sie wichtige Voraussetzung für die Sicherheit beim Training mit Partnern.

   Kihon ist die Grundschule des Karate, in der explizite Techniken geübt und verfeinert werden.

   Kata sind festgelegte Bewegungsabfolgen. Die einzelnen Stile unterscheiden sich hauptsächlich durch die Anzahl und Art der geübten Kata sowie die daraus resultierenden Stil-Prinzipien.

   Kumite sind Kampfübungen mit Partnern. Von festgelegten Übungen (Yakusoku-Kumite) bis zum Freikampf ist alles möglich. Für den Freikampf, der oft Tegumi oder Iri-kumi genannt wird, ist neben der Athletik eine gewisse menschliche und technische Reife erforderlich, sowie ausreichende Nehmer- und Geberqualitäten.

Im Gōjū-Ryū wird auch der Atmung, die Ibuki oder Ikibuki genannt wird, besondere Aufmerksamkeit gewidmet; genauer gesagt der Koordination der Atmung mit den Bewegungen, was vor allem in den Heishu-Kata Sanchin und Tenshō vermittelt wird.

Neben den „harten“ Tritt- und Schlagtechniken, werden im Gegensatz zu anderen Karate-Stilen seit jeher auch vermeintlich „weiche“ Techniken, wie Würfe, Würgegriffe, Arm- und Beinhebel, Haltegriffe und Bodenkampf gelehrt.

 

 

Was ist Karate?

 
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karate-kumite

Karate lehrt den Kampf ohne Waffe

Die Zeiten des Feudalismus sind lange vorüber und Auseinandersetzungen werden heute im gesellschaftlichen Alltag in den meisten Fällen nicht mehr martialisch geführt. Aber das Karate hat seinen Ursprung in einer Welt, in der militärische Gefolgsleute die Rechte des Landesfürsten mit Waffengewalt kriegerisch durchsetzten. Mit Schwert, Lanze, Pfeil und Bogen. Und eben in dieser Zeit, der japanischen Edo Periode (1603 – 1868) und in diesem martialischen Umfeld wurde bestimmten Volksgruppen in Teilen des heutigen Japans  das Tragen von „größeren“ Waffen größenteils untersagt. Schwerter länger als ein Kurzschwert wurden konfisziert, Schusswaffen zerstört. 

Folglich musste man Alternativen finden, oder vorhandene Methoden des Kampfes weiterentwickeln, um sich selbst, Haus und Hof oder die Familie vor Übergriffen zu schützen. In jenen Tagen gab es Handel und kulturellen Austausch zwischen dem unabhängigen Königreich Ryukyu Okinawas und dem chinesischen Festland und so, vermutet man, gelangte das chinesische Shaolin-Kungfu als „Chinesische Hand“ 唐手 auch nach Okinawa und vermischte sich dort mit bereits vorhandenen Kampftechniken des (Okinawa) Te bzw. des Tode. Als Kempo, „Faustlehre“, wurde es Grundstein dessen, was wir heute als Karate kennen. Kempō ist die japanische Aussprache des chinesischen Wortes Quánfǎ und wird auch mit den gleichen Schriftzeichen geschrieben. Quánfǎ wiederum ist eine ältere Berzeichnung für Gōngfu, uns landläufig bekannt als Kung Fu und gleichbedeutend mit Wǔshù.

Später gelangte diese Kampfkunst auf die Hauptinsel Japans und wurde darüber als Karate bekannt.

Das Shaolin-Kung Fu ist auch ein Hinweis auf die längere Historie dieser Methode des Kampfes. Die Legende sagt, daß der indische Mönch Bodhidharma um 520 n. Chr. in einem Shaolin Kloster den Ursprung verschiedener chinesischer Kampfkünste gelegt hat. Die körperliche Verfassung der Novizen und Mönche war so schlecht, daß er ihnen mit entsprechenden, kämpferischen Leibesübungen neue Lebensgeister eingehaucht hat. Und da die Klöster in dieser Zeit häufig Ziel von Angriffen waren, lernten die Mönche auf diesem Weg, sich zu verteidigen.

Schaut man sich die Techniken, Stellungen und Bewegungen des indischen Kalarippayat, des chinesischen Shaolin-Kung Fu und des Karate an, findet man viele Übereinstimmungen und die Verwandschaft der Kampfmethoden ist nicht zu leugnen.

Man kann also festhalten, daß Karate seinen Ursprung im Kampf hat – Mensch gegen Mensch – und der Karateka, also der, der Karate ausübte, hat dabei seine Hände und Füße als Waffen eingesetzt. Seine Hände waren leer – das ist auch die Bedeutung von Karate – „leere Hand“.

 

 

Was ist Martial Arts:

 

Traditionelle Kampfkünste sind oft mit dem Ziel entwickelt worden, die Ausübenden auf militärische Kampfeinsätze vorzubereiten. Daher werden in vielen traditionellen Kampfkünsten waffenlose und bewaffnete Disziplinen gelehrt. Der Umgang mit höher entwickelten Waffen ist in bestimmten Traditionen stark formalisiert worden, so zum Beispiel im japanischen Kyūjutsu, Kenjutsu, womit diese Stile den Erfordernissen einer militärischen Erziehung (Formaldienst) nachkommen, gleichzeitig aber keine reine Kampfkunst mehr sind.

In einigen Stilen hat sich die Gewichtung auf die charakterliche Entwicklung des Praktizierenden verlagert, wobei die Bezeichnung Kampfkunst nicht abgelegt wurde. Dabei entwickeln sie sich teilweise von der Einübung echter Gewaltanwendung weg hin zu rituellen und spirituellen Praktiken, die auch der Selbstfindung oder -vervollkommnung dienen sollen.

 

Moderne Kampfkünste sowie moderne Interpretationen der traditionellen Lehren werden vor allem mit dem Ziel der körperlichen Ertüchtigung und der Selbstverteidigung ausgeübt. Teils steht hier auch der Sieg im Wettkampf als Ziel im Vordergrund, was wiederum die Abgrenzung zum Begriff des Kampfsports erschwert. Moderne Kampfkünste sind auch heutzutage in bestimmten Bereichen der Ausbildung von Militär- und Sicherheitskräften zu finden.

 

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